Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne | ||
Aktuelles Praxisorientiertes Praktikum
Kaffeekochen fürs gesamte Team, stundenlanges Kopieren... das alles dürfen Sie bei uns natürlich auch. Die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) bietet Studierenden bzw. zukünftigen Historikerinnen und Historiker die Möglichkeit eines mehrwöchigen Praktikums. Mögliche Aufgabenbereiche: - Sichtung, Ordnung und Erschließung von Teilbeständen des Archivs und der Sammlung - Betreuung und Führung von Gruppen - Tätigkeiten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeiten u.v.m. Wir würden uns freuen, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen. Katholisches Bildungswerk Rietberg-Wiedenbrück
Tagesveranstaltung: Gedenkstätten in Ostwestfalen, Samstag, 25.04.09, 10.00 - 17.00 Uhr Die Dokumentationsstätte des russischen Kriegsgefangenenlagers Stalag 326 Stukenbrock-Senne und die Wewelsburg, zentrale SS-Stätte des Dritten Reiches werden besichtigt. An diesen zwei herausragenden Gedenkstätten in Ostwestfalen soll herausgestellt werden, welchen verbrecherischen Charakter die Naziideologie hatte und zu welch schrecklichen Folgen das führte. Zugleich soll das Bewusstsein gestärkt werden, wie notwendig die Erinnerungsarbeit als Beitrag zum Frieden, zur Versöhnung und zur Förderung des demokratischen Rechtsstaates ist. Zuerst wird die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne und der Ehrenfriedhof für Sowjetische Kriegstote besucht; anschließend die zeitgeschichtliche Dokumentation “Wewelsburg 1933 – 1945 - Kult- und Terrorstätte der SS” und die Burganlage in Wewelsburg. Anmeldung: bis zum 17. April 2009, Dekanatsbüro 05242-9875610 Gebühren: 12,00 Euro Treffpunkt: 10.00 Uhr am Eingang des Polizeiausbildungsinstituts Erich Klausener, Lippstädter Weg 26, 33758 Schloß Holte –Stukenbrock (Ortsteil Stukenbrock-Senne) Referenten: Oliver Nickel (Historiker M.A.) und Norbert Ellermann (Historiker M.A.) Weitere Informationen (Anmeldung): www.kbw-rietberg-wiedenbrueck.de Veranstaltung: F23AAPZ003 Schloß Holte-Stukenbrock Tagesseminar:
"Lifestyle, Symbole und Codes von neonazistischen und rechten Gruppierungen"
Springerstiefel, Bomberjacke, kahlköpfig, mit Baseballschläger bewaffnet, der rechte Arm schräg nach oben ausgestreckt, besoffen Parolen grölend - so stellt man sich allgemein den Neonazi vor. Das täuscht, Neonazis und Rechte zeigen sich immer öfter ganz subtil vorgehend und sind sehr oft auch nicht mehr sofort zu erkennen. Was bedeutet zum Beispiel die Zahl 28? Was ist die "Schwarze Sonne" oder welche Bedeutung hat das Hakenkreuz in der Deutschen Geschichte. Wieso kleiden sich "Rechte" u.a. mit dem Pali-Tuch oder mit einem Che Guevara T-Shirt? In dem eintägigen Seminar geht es um Lifestyle, Codes und Symbole von neonazistischen und rechten Gruppen. Fast jeder oder jede kennt Situationen am Arbeitsplatz, in der Schule, im Sportverein oder anderswo, in denen man mit historisch tradierten Vorurteilen, rechten Gedankengut oder vorurteilsbeladenen Parolen konfrontiert wird. Einfach überhören? Und wer kennt nicht das Gefühl der Ratlosigkeit und Unentschlossenheit? Und warum fallen einem die richtigen Argumente erst im Nachhinein ein? Das im Seminar angebotene Argumentationstraining vermittelt Verhaltensweisen und Reaktionsformen, mit deren Hilfe es möglich sein wird, in den angesprochenen Situationen Stellung zu beziehen bzw. Zivilcourage zu zeigen. Tagesseminar: "Lifestyle, Symbole und Codes von neonazistischen und rechten Gruppierungen" Seminarleitung: Norbert Ellermann (Historiker) und Oliver Nickel (Historiker) Veranstaltungstermine: 17. Januar (10.00 - 15.00 Uhr) und 13. Februar 2009 (16.00-21.00 Uhr); inklusiv Pause mit Kaffee und Kuchen Veranstaltungsort: Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne (Seminarraum) / Schloß Holte- Stukenbrock Teilnahmegebühr: 25,- Euro (die Teilnahmegebühr schließt die Pausenbewirtung mit ein) Teilnehmerzahl: 20 Personen Der Förderverein Dokumentationssätte Stalag 326 (VI K) Senne e.V. bekam am 11.01.2009 den FDP-Bürgerpreis (Ortsverband Schloß Holte-Stukenbrock) verliehen: "Verliehen für besonderes ehrenamtliche Engagement für das Gemeinwesen der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock". Pressemitteilungen unter Menüpunkt "Presse". 26. September - 12. Oktober 2008 Sonderausstellung: "Mord. Der tragische Tod eines preußischen Polizeisergeanten 1911" Eröffnung: 26.09.2008, 14.00 Uhr, Vortrag von Norbert Ellermann Öffnungszeiten: Di.-Do. 10.00 - 13.00 Uhr Wochenende: Sa. - So. 11.00 - 15.00 Uhr Eintritt frei!
"Am Abend des 7. November 1911 versuchte in Herzebrock (in der Nähe von Rheda bzw. Gütersloh) der dort stationierte Polizeisergeant Wilhelm Ellermann eine dreiköpfige Einbrecherbande aus Gelsenkirchen zu verhaften. Einer der Täter schoss aus nächster Nähe auf den Polizisten und traf in in den Kopf, während ein zweiter anschließend auf den zu Boden gegangenen Wehrlosen mit einem Brecheisen einschlug. An diesen Verletzungen verstarb der 34 Jahre alte Polizist kurze Zeit später, obwohl er noch in das örtliche Krankenhaus eingeliefert worden war. Er hinterließ seine schwangere Ehefrau und vier minderjährige Kinder. Die Täter flohen, konnten aber im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung nach einer Aufsehen erregenden Schießerei im westlichen Münsterland festgenommen und in Bielefeld vor Gericht gestellt werden."
Die Sonderausstellung gibt anhand dieses spektakulären Kriminalfalles mit ihren Schautafeln, Fotos, Dokumenten und Exponaten einen interessanten Einblick in die Anfänge kriminaltechnischer Untersuchungen und polizeilicher Arbeit, zeigt aber auch soziale und gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Zeit vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914. Nicht zuletzt beleuchtet die Sonderausstellung die rechtstaatlichen Gegebenheiten des wilhelminischen Kaiserreiches.
14. September 2008 Öffentliche Führungen in der Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Führungen: 11.00 und 13.00 Uhr (kostenlos) Route: Ausstellung, Lagerkirche und Sowjetischer Ehrenfriedhof Treffpunkt: Eingang (Wache) Polizeitausbildungsinstituts Erich Klausener Anmeldung nicht erforderlich! Bis 15 Uhr geöffnet! Tag des offenen Denkmals Deutscher Beitrag zu den European Heritage Days Weitere Informationen Sonderausstellung: Kurt Gerstein (1905 - 1945) - Widerstand in SS-Uniform Eröffnung am 09. November, 18.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Bernd Hey Eintritt frei! Öffnungszeiten: Di.-Do. 10-13 Uhr und Sa.-So. 10-15 Uhr Führungstermine: Samstag und Sonntag um 10 und 12 Uhr (kostenlos, Teilnehmerzahl 20 Personen); Gruppenführungen an Werkstagen bitte vorher anmelden! Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite über Kurt Gerstein Kurt Gerstein
„Der Ausstellung, die Gerstein „Widerstand in SS Uniform“ zeigt, geht es nicht darum, die Widersprüche wegzudiskutieren oder gar aus Gerstein einen Helden oder Märtyrer zu machen.
Sie will vielmehr Verständnis für den sehr eigenen Weg eines Einzelkämpfers im Widerstand wecken und zu einer differenzierten Beurteilung des Dilemmas von Mitmachen oder Widerstehen anleiten. Wie kann sich ein Mensch verhalten, der in einem verbrecherischen System lebt und dem Unrecht widerstehen will? Wieviel Anpassung ist nötig, wie viel Widerstand möglich? Gerstein wollte den Staat Hitlers von innen kennenlernen und Einblick in die Verbrechen der Konzentrationslager gewinnen, um – so hoffte er- solche Verbrechen durch Sabotage zu verhindern. Vor allem aber suchte Kurt Gerstein die Weltöffentlichkeit zu informieren, indem er sein Wissen über das Ausmaß und die Formen der nationalsozialistischen Verbrechen an ausländische Diplomaten und hochrangige Kirchenvertreter weitergab. Zwar hat sein Zeugnis des Adressanten sehr wohl erreicht, aber es wurde nicht wahrgenommen und blieb ohne Wirkung.“
(aus Kurt Gerstein (1905 – 1945). Anpassung und Widerstand) 09. September 2007 Öffentliche Führungen in der Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Führungen: 11.00, 13.00, 15.00 und 17.00 Uhr Anmeldung nicht erforderlich! Tag des offenen Denkmals Deutscher Beitrag zu den European Heritage Days Weitere Informationen Carsten Seichter: Nach der Befreiung "Die Nachkriegs- und Rezeptionsgeschichte des Kriegsgefangenenlagers Stukenbrock Das Buch untersucht die Real- und Rezeptionsgeschichte eines Lagers, in dem hauptsächlich Kriegsgefangene sowjetische Soldaten eingesperrt und dann nach dem Krieg NS-Belastete vorübergehend interniert waren. Die Erinnerung an das "Stalag 326" in Stukenbrock polarisierte die regionale und überregionale Politik über Jahre hinweg. Die Bürgerinitiative, die sich gegen das Vergessen engagierte, wurde der "Verfassungsfeindlichkeit" verdächtigt und geheimdienstlich observiert. Anhand bislang unerschlossener Quellen wird erstmals eine lückenlose Darstellung der Kriegs- und Nachkriegsgeschichte des Lagers Stukenbrock und von deren öffentlicher Wahrnehmung vorgelegt." Verlag Papyrossa Hochschulschriften 66, 121 Seiten EUR 13,00 [D] / SFR 23,60 ISBN 978-3-89438-351-0 | ||
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